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Fehler des Sozialismus in der DDR

  1. Nichtbeachtung der im Volk gewachsenen Traditionen und Mentalitäten, Bindungen, Handlungs- und Verhaltensweisen
  2. Übertragungn der politischen und gesellschaftlichen Praxis der Sowjetunion auf Deutschland, obwohl hier ganz andere Bedingungen herrschten
  3. Verunglimpfung von Konservatismus und Bürgertum
  4. Einrichtung der sozialistischen Gesellschaftsordnung mit Zwang stat mit Diplomatie und geschickter Propaganda
  5. Fehlen jeglichen volksdemokratischen Elements auf Entscheidungsebene (Volksbegehren, Volksinitiative etc.)
  6. übergroße Zentralisierung, damit einhergehende Mißachtung der Eigeninitiative
  7. Unterordnung aller politischen und gesellschaftlichen Fragen unter die Parteidoktrin („Die Partei hat immer recht!“)
  8. Mangelnde Kritikfähigkeit der Partei- und Staatsührung
  9. Verweigerung, den Sozialismus realen Gegebenheiten anzupassen, Verweigerung von Reformen
  10. Unehrlichkeit gegenüber dem Volk hinsichtlich des erreichbaren Konsumstandards – damit Verschenken der Chance, das Volk aufgrund eines Zusammengehörigkeitsgefühls zu regieren, das seine „Einmauerung“ überflüssig gemacht hätte
  11. Fehler in der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Zusammenarbeit mit den anderen sozialistischen, aber auch kapitalistischen Staaten
  12. „Sich-in-die-Tasche-Lügen“ bei Fragen der Planerfüllung – wichtigster Grund des Zusammenbruchs und Untergangs der DDR
  13. zu große und unnötige Angst vor dem Westen einerseits und der UdSSR andererseits
  14. „Das Auge siegt mit!“ – zu wenig Beachtung der Konzeption eines „Sozialismus mit attraktivem Antlitz!“
  15. Unfähigkeit, das Volk gefühlsmäßig in den Staat einzubinden
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