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Archiv für die Kategorie ‘Gesellschaft’

Fehler des Sozialismus in der DDR

November 11, 2009 dsnation Kommentieren
  1. Nichtbeachtung der im Volk gewachsenen Traditionen und Mentalitäten, Bindungen, Handlungs- und Verhaltensweisen
  2. Übertragungn der politischen und gesellschaftlichen Praxis der Sowjetunion auf Deutschland, obwohl hier ganz andere Bedingungen herrschten
  3. Verunglimpfung von Konservatismus und Bürgertum
  4. Einrichtung der sozialistischen Gesellschaftsordnung mit Zwang stat mit Diplomatie und geschickter Propaganda
  5. Fehlen jeglichen volksdemokratischen Elements auf Entscheidungsebene (Volksbegehren, Volksinitiative etc.)
  6. übergroße Zentralisierung, damit einhergehende Mißachtung der Eigeninitiative
  7. Unterordnung aller politischen und gesellschaftlichen Fragen unter die Parteidoktrin („Die Partei hat immer recht!“)
  8. Mangelnde Kritikfähigkeit der Partei- und Staatsührung
  9. Verweigerung, den Sozialismus realen Gegebenheiten anzupassen, Verweigerung von Reformen
  10. Unehrlichkeit gegenüber dem Volk hinsichtlich des erreichbaren Konsumstandards – damit Verschenken der Chance, das Volk aufgrund eines Zusammengehörigkeitsgefühls zu regieren, das seine „Einmauerung“ überflüssig gemacht hätte
  11. Fehler in der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Zusammenarbeit mit den anderen sozialistischen, aber auch kapitalistischen Staaten
  12. „Sich-in-die-Tasche-Lügen“ bei Fragen der Planerfüllung – wichtigster Grund des Zusammenbruchs und Untergangs der DDR
  13. zu große und unnötige Angst vor dem Westen einerseits und der UdSSR andererseits
  14. „Das Auge siegt mit!“ – zu wenig Beachtung der Konzeption eines „Sozialismus mit attraktivem Antlitz!“
  15. Unfähigkeit, das Volk gefühlsmäßig in den Staat einzubinden

    Wurzeln, festgefügt

    November 11, 2009 dsnation Kommentieren

    Die Wurzel Deines Volkes
    Lebt tief und fest in Dir
    Und jenes Wissen stetig
    Bringt Dich vom Ich zum Wir

    Mit Geist, mit ganzer Seele
    Gebunden an das Land
    Das Tausende von Jahren
    Vor Dir hatte Bestand

    Es ist das große Wunder
    Ein altes, weises Lied
    Seit Du begannst zu schauen
    Durch Deine Seele zieht

    So Sehnsucht weckt und Wehmut
    Ach, wär’ es schon getan
    Das Mensch ist, gleich dem Menschen
    Der Schöpfung untertan

    Die Melodien der Ahnen
    Sind auch in Dir präsent
    Sie singen von tief innen
    Vom Ort, den niemand kennt

    Sie kleiden Deine Seele
    In teueres Gewand
    Und sorgen für das Wissen
    Das hier, das ist Dein Land

    Hier doch bist Du geboren
    Hier wuchsest Du auch auf
    Und hast Dir hier geschworen
    Du gibst es niemals auf

    Die Eltern leben hier, auch
    davor die Ahnen all’
    Die Freunde für das Leben
    find’st Du nicht überall

    Nur hier in deutschen Landen,
    Nur hier in freier Luft
    Der Klang der deutschen Zunge
    Dir „Heimat“ stets zuruft

    Die Wiesen, Feld’ und Wälder
    Die Dörfer, Städtekunst
    Sind um so vieles älter
    Als Du auf Erden wohnst

    Doch komm und schaff auch Neues
    Geschichte schreibst auch Du
    Die Hände soll’n sich regen
    Im Tode hast Du Ruh

    Den Kopf emporgehoben
    Den Blick sicher und fest
    Gerichtet in die Zukunft
    Nicht von Vergang’nem lässt

    Die Faust reckt sich zum Himmel
    Der Mensch steht stolz und stark
    Im Angesicht der Weite
    Gefestigt bis in’s Mark

    Nun sieh’ mit off’nem Blicke
    Den Deinen ins Gesicht
    Wer hat nichts zu verbergen
    Der senkt den seinen nicht

    Nun ist die Zeit gekommen
    Die Weizen trennt von Spreu
    Die Wurzel, sie lebt weiter
    Aus Alt wird wieder Neu

    Kategorien:Gesellschaft, Kultur, Politik Schlagworte: , ,

    Gebote aus einer anderen Zeit

    November 9, 2009 dsnation Kommentieren

    Walter Ulbricht verkündete auf dem V. Parteitag der SED 1958 diese Gebote der sozialistischen Moral und Ethik:

    1. Du sollst Dich stets für die internationale Solidarität der Arbeiterklasse und aller Werktätigen sowie für die unverbrüchliche Verbundenheit aller sozialistischen Länder einsetzen.

    2. Du sollst Dein Vaterland lieben und stets bereit sein, Deine ganze Kraft und Fähigkeit für die Verteidigung der Arbeiter-und-Bauern-Macht einzusetzen.

    3. Du sollst helfen, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu beseitigen.

    4. Du sollst gute Taten für den Sozialismus vollbringen, denn der Sozialismus führt zu einem besseren Leben für alle Werktätigen.

    5. Du sollst beim Aufbau des Sozialismus im Geiste der gegenseitigen Hilfe und der kameradschaftlichen Zusammenarbeit handeln, das Kollektiv achten und seine Kritik beherzigen.

    6. Du sollst das Volkseigentum schützen und mehren.

    7. Du sollst stets nach Verbesserung Deiner Leistungen streben, sparsam sein und die sozialistische Arbeitsdisziplin festigen.

    8. Du sollst Deine Kinder im Geiste des Friedens und des Sozialismus zu allseitig gebildeten, charakterfesten und körperlich gestählten Menschen erziehen.

    9. Du sollst sauber und anständig leben und Deine Familie achten.

    10. Du sollst Solidarität mit den um ihre nationale Befreiung kämpfenden und den ihre nationale Unabhängigkeit verteidigenden Völkern üben.

    Beruhigend ;o)

    November 9, 2009 dsnation Kommentieren

    Ja, wer das Geld hat, hat die Macht
    Denkt sich das fette Bonzenschwein
    Doch wenn es unterm Auto kracht
    Dann hilft es gar nichts, reich zu sein

    Beste Grüße! ;o)

    Sag mir, wo du stehst

    November 9, 2009 dsnation Kommentieren

    Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst!
    Zurück oder vorwärts, du mußt dich entschließen!
    Wir bringen die Zeit nach vorn Stück um Stück.
    Du kannst nicht bei uns und bei ihnen genießen,
    denn wenn du im Kreis gehst, dann bleibst du zurück!

    Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst!
    Du gibst, wenn du redest, vielleicht dir die Blöße,
    noch nie überlegt zu haben, wohin.
    Du schmälerst durch Schweigen die eigene Größe.
    Ich sag dir: Dann fehlt deinem Leben der Sinn!

    Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst!
    Wir haben ein Recht darauf, dich zu erkennen,
    auch nickende Masken nützen uns nicht.
    Ich will beim richtigen Namen dich nennen.
    Und darum zeig mir dein wahres Gesicht!

    Text: Hartmut König

    FR: Standpunkt zu „Nürnberg“

    November 9, 2009 dsnation Kommentieren

    Ihr nennt euch Richter, ihr seid nur Henker
    Gegen des Gewissens Stimme taub
    Und haßt das Volk der Dichter und der Denker
    Mit uns soll Deutschland knien vor euch im Staub

    Ihr seid Gefang’ne euren eignen Tuns
    Es wird auch dafür einen Zahltag geben
    Wir haben unser Nürnberg hinter uns
    Ihr müßt das eure noch erleben

    Ihr tut so stolz, ihr großen Wortemacher
    Ihr sprecht von Gott, von Freiheit und von Recht
    Und treibt mit Gott und Recht und Freiheit Schacher
    Indem ihr die Besiegten schuldig sprecht

    Laßt euer Urteil ruhig in der Tasche
    Wir wissen längst, es ist um uns geschehen
    Doch einmal werden noch aus unsrer Asche
    Die Rächer dieses Mordes auferstehen

    Kategorien:Gesellschaft, Politik Schlagworte: ,

    Zitate

    November 9, 2009 dsnation Kommentieren

    Zitate von bekannten Persönlichkeiten zu verschiedenen Themen:

    Deutschland hat all seine moralische Glaubwürdigkeit verloren und sollte andere nicht über Menschenrechte belehren

    Professor Kishore Mahbubani in Der Spiegel, 21/19.5.2008, S. 62. Mahbubani gehört zu den brillantesten und provokantesten Intellektuellen Asiens und prophezeit das Ende der westliche Allianz. Er war Botschafter Singapurs bei den Vereinten Nationen.

    Die mit Abstand höchsten Kinderzahlen verzeichnen Familien mit Migrationshintergrund, während die Intelligenz ohne diesen Hintergrund im Gebärstreik verharrt. Eine derartige Entwicklung ergibt für die Erhaltung des sozialen Friedens eine schlechte Prognose, wenn diese neue Unterklasse durch doppelt so hohe Kinderzahlen wie die deutsche Bevölkerung und weitere Zuwanderung immer weiter wächst und schon innerhalb der nächsten zehn Jahre die Mehrheit der aktiven Bevölkerung, ganz sicher aber unter den Kindern und Jugendlichen in zahlreichen Großstädten der alten Bundesländer stellen wird.

    Volkmar Weiss, Intelligenzforscher und Leiter der Deutschen Zentralstelle für Genealogie in Leipzig (Die Welt, 23.7.2005, Seite 4)

    Das Abendland geht nicht zu Grunde an den totalitären Systemen, sondern an dem hündischen Kriechen seiner Intelligenz vor den politischen Zweckmäßigkeiten

    Gottfried Benn, deutscher Arzt, Dichter und Essayist.

    EVERY HUMAN
    BEIGN HAS THE
    RIGHT TO LIVE
    EVERYWHERE
    IN THIS WORLD

    Text eines Plakats, das ein Neger bei einer „Demonstration gegen Rassismus“ in Göttingen am 30.8.2008 vor sich her trug (Schreibfehler im Original)

    Die 2,7 Millionen Menschen aus türkischen Familien, die in Deutschland leben, gehören zu uns, sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.

    Die „Bundesintegrationsbeauftragte“ Maria Böhmer im März 2008

    Vor zwanzig Jahren waren wirklich nur Geistesgestörte der Ansicht, Gleichgeschlechtliche könnten eine Familie bilden

    Dr.Johannes Dyba, Erzbischof von Fulda

    Autobahn geht gar nicht.

    „Torkmaster“ Johannes Kerner zur Buchautorin Eva Herman bei einem Inquisitionsprozess am 9. Oktober 2007

    Herr Möllemann bleibt bei seiner Einstellung, daß die Zeiten vorbei sind, wo das Denken verboten wird. Damit verunglimpft er die ganze jüdische Gemeinschaft, und ich meine, das ist eine Äußerung, die uns zutiefst empört hat und die wir ganz entschieden zurückweisen. Und deswegen muß sich Herr Möllemann gefallen lassen, daß er absolut als Antisemit bezeichnet werden kann. … Ich erwarte, daß die FDP sich bei Herrn Friedman entschuldigt.

    Charlotte Knobloch, stellv. Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, am 23. Mai 2002 im n-tv- Gespräch mit Moderatorin Sandra Maischberger

    Mehrheit? Was ist Mehrheit?
    Mehrheit ist Unsinn!
    Verstand ist stets bei wen’gen nurgewesen.
    Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
    Hat der Bettler eine Wahl?
    Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
    für Brot und Stiefel seine Stimm verkaufen.
    Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen.
    Der Staat muß untergehen, früh oder spät,
    wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.

    Friedrich Schiller, „Demetrius“

    Stolz ist das Selbstbewusstsein der Freien. Wer stolz ist, ist sich seines eigenen Wertes bewusst. Wer sich seines eigenen Wertes bewusst ist, kann nur von dem geschätzt werden, der das auch kann. Der heutige Deutsche aber ist nicht stolz, sondern er kriecht im Staub. Nicht der Stolz verhindert Verständigung sondern die Abwesenheit von Stolz. Kriecher verachtet, stolze Menschen achtet man.

    Andreas Molau

    Wer die Alleinschuld Deutschlands am Zweiten Weltkriege bezweifelt, zerstört die Grundlage der Nachkriegspolitik.

    Prof. Dr. Bolko Frhr. v. Richthofen, Kriegsschuld 1939-1941, 1968, S. 9

    Der Drang, fremden Interessen zu dienen, selbst wenn dies nur unter Preisgabe der nationalen Interessen möglich ist, ist eine Krankheit, deren geographische Verbreitung auf Deutschland beschränkt ist.

    Otto Fürst von Bismarck

    Nimmt man an, die Feministen hätten ihr Ziel erreicht, und die Weiber hätten sich aller männlichen Berufszweige und Rechte bemächtigt, so würde im günstigsten Falle das Ergebnis unnütz sein. Denn die Weiber würden höchstens dasselbe, was die Männer schon vorher geleistet haben, noch einmal leisten. Aber die Zahl der Arbeiter wäre verdoppelt und der Wert der Arbeit vermindert. Das wäre schon schlimm genug, aber ein geringes Übel gegen die weiteren Folgen. Denn es würde zunächst die Geburtenzahl enorm sinken, weil die Eheschließungen viel seltener würden, und in der Ehe wenig Kinder erzeugt würden.

    Jetzt drängen die meisten Mädchen zur Ehe, weil sie ihrem Instinkte folgen, und weil sie versorgt sein wollen. Werden sie zum Nachdenken angestachelt, und können sie ohne Mann ihr Auskommen finden, so wird ihre naive Selbstsucht zur raffinierten Selbstsucht, und gerade die Klügsten werden ehescheu. Auch kann das mannähnliche Weib den Mann viel weniger verlocken, als das natürliche.

    Daß die Ehen kinderarm würden, das versteht sich von selbst, denn das neue Weib kann nicht viel Kinder gebären und will es auch nicht. Es wird Keinkindehen, Einkindehen, höchstens Zweikinderehen geben. Kommt einmal, sei es durch den Willen des Mannes oder sonstwie, eine größere Kinderzahl zustande, so müssen entweder die Kinder, oder die Frau Not leiden, denn die Frau muß das Wohl der Kinder dem Berufe, oder diesen jenem opfern.

    Paul Möbius, deutscher Neurologe und Psychater (1853-1907)

    … Wer nur noch – völlig unterschiedslos – ‘Menschen‛, aber keine Deutschen mehr kennt, den kann es auch nicht empören, wenn er in westdeutschen Großstädten verarmte deutsche Rentner in Mülleimern nach Pfandflaschen angeln sieht, während hinter ihnen staatsalimentierte orientalische Großfamilien oder arrogante Wohlstands- Neger daherstolzieren! Für wen das alles nur unterschiedslos ‘Menschen‛ sind, der vermag das schreiende Unrecht dieser Alltagsszene aus der ‘Bunten Republik Deutschland‛ nicht mehr zu erkennen …

    Holger Apfel, Vorsitzender der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag (siehe Süddeutsche Zeitung vom 9.5.2007)

    In unserem Lande wird eifrig privatisiert, nur der Mensch samt seiner Familie wird Stück für Stück verstaatlicht!

    D. Reichert in „Heimaturlaub“ auf NPD.DE

    Zuletzt lehnte der Richter alle Beweisanträge der Verteidigung mit der lapidaren Begründung ab, dass es unerheblich sei, ob es den Holocaust gegeben habe oder nicht; seine Leugnung jedenfalls sei in Deutschland verboten.

    Aus einem Bericht in der „taz“ über die Verurteilung Ernst Zündels wegen Gedankenverbrechens

    Angesichts latent rechtsextremer Einstellungen bei vielen Bürgern ist auch Vorsicht geboten bei einer Abbildung von Volkes Stimme, sei es in Leserbriefen oder Umfragen.

    aus den Direktiven des Bundesinnenministeriums für Journalisten im Umgang mit Rechtsextremen, erstellt von Ex-Staatssekretärin Dr. Cornelie Sonntag- Wolgast (SPD)

    Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.

    Hans Herbert von Arnim, Professor für öffentliches Recht und Verwaltungslehre in Speyer

    Es sind die Verschiedenheiten der Kulturen, die für die Höherentwicklung der Menschheit maßgeblich gewesen sind.

    Konrad Lorez (1903-1989), deutscher Verhaltensforscher

    Wer die Welt verändern will, muss sie erkennen. Wer sich befreien will, braucht Genossen. Wer Kraft entfalten will, muss sich organisieren. Wer ein freies, menschliches Leben erringen, die Zukunft gewinnen will, muss kämpfen.

    Che Guevara, kubanischer Revolutionär, Politiker und Guerillaführer.

    Die Muslime müssen hier heimisch werden. Der Islam ist ein Teil von uns

    brd-Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) in der „Welt“ vom 30.10.2006, Seite 3

    Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

    § 19, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UN-Vollversammlung vom 10.12.1948

    Es ist möglich, daß der Deutsche einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben – aber keine einzige, sich auf der Erde zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen das Gute.

    Wenn es ihnen aber gelingen sollte, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand eintreten, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.“

    Friedrich Hebbel

    Nicht Krieg behebt die Notlage, unter der alle Völker leiden, sondern die Einsicht, daß an der Stelle des Gegeneinander das Miteinander der Nationen treten muß.

    Rudolf Hess am 14.5.1935 vor der königlichen Familie in Stockholm

    Die Nachkommen jener, die Christus gekreuzigt haben, haben sich den Besitz der Schätze dieser Welt angeeignet, eine Minderheit hat das Gold, das Silber, die Minerale, das Wasser, das fruchtbare Land, das Erdöl, nun ja, die Schätze, und sie haben den Reichtum in den Händen einiger Weniger konzentriert.

    Hugo Chávez, Präsident Venezuelas (Die Welt, 09.01.2006, Seite 7) Ahnenwelt

    Nichts entspannt und löst so freimütig als die Gewissenshilfe, die aus den Läuterungen der Ahnenwelt kommt. Denn sie ist nicht nur Lehre und Exempel, sie ist Teil des erbständischen Wachstums, das wir in uns tragen. Aus den fühlbaren Schicksalen der Ahnenwelt, die durchlitten werden mußten, lebt dieses Lebensgut als tragende Gewissensmacht und -regung in uns weiter.

    Sebastian Karst

    Die höchste Ehre, die einem Menschen zuteil werden kann, ist die, wegen der Liebe zu seinem Volke von dessen Feinden gehasst zu werden.

    Erich Limpach, dt. Dichter, Schriftsteller u. Aphoristiker 1899 – 1965

    Wir haben unsere Demokratie auch auf die Lehren aus der Geschichte aufgebaut. Dazu gehört unverrückbar die Anerkennung der Singularität des Holocaust. Sie war und ist die Voraussetzung dafür, dass wir frei und souverän sein können.

    Angela Merkel, derzeitige Kanlzerin der brd

    Wenn Väter ihre Kinder gewähren lassen
    und sich vor Ihnen geradezu fürchten;
    wenn Söhne ohne Erfahrung handeln wollen wie die Väter,
    sich nichts sagen lassen, um selbständig zu erscheinen;

    wenn Lehrer, statt ihre Schüler mit sicherer Hand
    auf den richtigen Weg zu führen,
    sich vor ihnen fürchten
    und staunen, dass ihre Schüler sie verachten;

    wenn sich die Unerfahrenen
    den älteren Erfahreneren gleichstellen
    und in Wort und Tat gegen sie auftreten,
    die Alten sich aber unter die Jungen setzen
    und versuchen, sich ihnen gefällig zu machen,
    indem sie Ungereimtheiten übersehen oder gar daran teilnehmen,
    damit sie nicht als vergreist oder autoritätsgierig erscheinen;

    wenn auf diese Weise verführte Jugend aufsässig wird,
    sofern man ihr auch nur den mindesten Zwang auferlegen will,
    weil niemand sie lehrte, die Gesetze zu achten,
    ohne die keine Gemeinschaft leben kann,
    – dann ist Vorsicht geboten,
    denn es droht der Weg in die Tyrannei.

    Platon (griechischer Philosoph), 374 vor Christus

    Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym für den Prozess des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt.

    Prof. Dr. Friedrich August von Hayek, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften (1981)

    Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen.

    Friedrich Engels

    Die Menge, die Majorität, ist notwendig immer absurd und verkehrt; denn sie ist bequem, und das Falsche ist stets viel bequemer als die Wahrheit. Letzteres will ernst erforscht und rücksichtslos angeschaut und angewendet sein. Das Falsche aber schmiegt sich an jede träge, bequeme oder törichte Individualität an, ist wie ein Firniß, mit dem man leicht alles übertüncht.

    Goethe, 17. Mai 1829, Sonntags, zum Kanzler von Müller

    Erst ignorieren Sie Dich,
    dann verlachen Sie Dich,
    dann bekämpfen Sie Dich
    und dann gewinnst Du.

    Mahatma Ghandi

    Für eine Nation ist nur das gut, was aus ihrem eigenen Kern und ihrem eigenen allgemeinen Bedürfnis hervorgeht, ohne Nachäffung einer anderen. Alle Versuche, irgend eine ausländische Neuerung einzuführen, wozu das Bedürfnis nicht im tiefen Kern der eigenen Nation wurzelt, sind daher töricht.

    Johann Wolfgang von Goethe

    Ein Justizkollegium, das Ungerechtigkeit ausübt, ist gefährlicher und schlimmer wie eine Diebesbande. Vor der kann man sich schützen! Aber vor Schelmen, die den Mantel der Justiz gebrauchen, um ihre üblen Pressionen (zu deutsch: Zwänge, Nötigungen) auszuführen, vor denen kann sich kein Mensch hüten – sie sind ärger wie die größten Spitzbuben in der Welt und meritieren (zu deutsch: verdienen) eine doppelte Bestrafung.

    Friedrich der Große, König von Preußen (1712 – 1786)

    Wenn Deckerts Auffassung zum Holocaust richtig wäre, wäre die Bundesrepublik auf eine Lüge gegründet. Jede Präsidentenrede, jede Schweigeminute, jedes Geschichtsbuch wäre gelogen.

    Patrik Bahners in einem Kommentar zum Prozeß gegen Günter Deckert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung 1994. In diesem Jahr wurde der §130 („Volksverhetzung“) zu einer „Lex Deckert“ erweitert, die seither abweichende Meinungen über den sogenannten Holokaust unter Strafe stellt.

    Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: NEIN

    Kurt Tucholsky

    Der Parlamentarismus, das heißt die öffentliche Erlaubnis; zwischen fünf politischen Grundmeinungen wählen zu dürfen, schmeichelt sich bei jenen Vielen ein, welche gerne selbständig und individuell scheinen und für ihre Meinungen kämpfen möchten. Zuletzt aber ist es gleichgültig, ob der Herde eine Meinung befohlen oder fünf Meinungen gestattet sind. Wer von den fünf öffentlichen Meinungen abweicht und bei Seite tritt, hat immer die ganze Herde gegen sich.

    Friedrich Nietzsche „Die fröhliche Wissenschaft“, III. Buch, 174

    Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. Den Erben des judenmordenden NS-Staates kommt gar nichts anderes zu, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen und zwar generationenlang und für immer.

    Michel Friedman alias Paolo Pinkel (Jude)

    § 130 StGB enthält irreguläres Ausnahmestrafrecht und steht damit und insoweit zu Verfassung und Meinungsfreiheit im Widerspruch. Der Gesetzgeber muß sich hier zu einer Richtungsänderung durchringen und – über 60 Jahre nach dem Ende des ‘Dritten Reiches’ – einen weit vorangetriebenen deutschen Sonderweg verlassen, um zu den normalen Maßstäben eines liberalen Rechtsstaates zurückzukehren.

    Richter Günter Bertram (VRiLG Hamburg i.R.) in Heft 21 / Mai 2005 der „Neuen Juristischen Wochenschrift“ (NJW), Seite 1476

    Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.

    Napoleon Bonaparte

    Die Situation ist reif für einen Aufstand gegen das erstarrte Parteiensystem. Ein massenhafter Steuerboykott, passiver und aktiver Widerstand, empörte Revolten liegen in der Luft. Bürger, auf die Barrikaden!

    Prof. Dr. jur. Arnulf Baring in einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Jahre 2002

    Man muß die Wahrheit immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.
    In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und auf Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

    Goethe zu Eckermann am 16.12.1828

    Es kann nicht angehen, daß wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens bestraft wird, wer die Staatsform der BRD abändern will, während der, der das deutsche Staatsvolk in der BRD abschaffen und durch eine multikulturelle Gesellschaft ersetzen und auf deutschem Boden einen Vielvölkerstaat etablieren will, straffrei bleibt.
    Das eine ist korrigierbar, das andere nicht, und daher viel verwerflicher und strafwürdiger. Diese Rechtslage wird auch der Generalbundesanwalt nicht auf Dauer ignorieren können.

    Rechtsanwalt Dr. Otto Uhlitz – Staatsrechtler und ehemaliger Berliner Senatsdirektor

    Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute
    allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.

    Abraham Lincoln 8.9.1858 Clinton

    … daß außer der notwendigen Besetzung des feindlichen Staates und der Aburteilung der führenden Schicht des besiegten Volkes in Kriegsverbrecherprozessen, als die wichtigste Absicherung des Sieges nur gelten kann, „wenn die Besiegten einem Umerziehungsprogramm unterworfen werden. Ein naheliegendes Mittel dafür [ist], die Darstellung der Geschichte aus der Sicht des Siegers in die Gehirne der Besiegten einzupflanzen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Übertragung der ›moralischen‹ Kategorien der Kriegspropaganda des siegreichen Staates in das Bewußtsein der Besiegten. Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten gefunden hat und von der nachfolgenden Generation auch geglaubt wird, dann erst kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden.“

    Walter Lippmann, unter Präsident Woodrow Wilson Chef des inoffiziellen Propagandaministeriums der USA und in den zwanziger bis fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der einflußreichsten Journalisten in den USA (zitiert in Die Welt v. 20.11.1982).

    Es gibt kein Argument, mit dem es einem freien Volk, insbesondere den „unbescholtenen Generationen“ verwehrt werden könnte, immer aufs Neue die Frage nach der geschichtlichen Wahrheit zu stellen. Ein Gesetz, das diese Frage mit schweren Strafdrohungen unterdrückt, ist Unrecht und nichts anderes als Besatzerwillkür

    Horst Mahler in seiner Revisionsbegründung im Fall des Liedersängers Frank Rennicke (Landgericht Stuttgart 38 Ns 6 Js 88181/98, Seite 174 ff.)

    Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.

    Jean-Claude Juncker, Ministerpräsident Luxemburgs und bis vor kurzem turnusmäßiger EU-Ratsvorsitzender, über das Prinzip der EU-Politik.
    Wichtige Frage: wer ist „wir“ ?

    … Ich verteidige mich nicht gegen Ankläger, denen ich das Recht abspreche, gegen mich und meine Volksgenossen Anklage zu erheben. Ich setze mich nicht mit den Vorwürfen auseinander, die sich mit Dingen befassen, die innerdeutsche Angelegenheiten sind und daher Ausländer nichts angehen.

    Ich erhebe keinen Einspruch gegen Äußerungen, die darauf abzielen, mich oder das ganze deutsche Volk in der Ehre zu treffen. Ich betrachte solche Anwürfe von Gegnern als Ehrenerweisungen.

    Es war mir vergönnt, viele Jahre meines Lebens unter dem größten Sohne zu wirken, den mein Volk in seiner tausendjährigen Geschichte hervorgebracht hat.

    Selbst wenn ich es könnte, wollte ich diese Zeit nicht auslöschen aus meinem Dasein. Ich bin glücklich zu wissen, daß ich meine Pflicht getan habe meinem Volke gegenüber, meine Pflicht als Deutscher, als Nationalsozialist, als treuer Gefolgsmann des Führers.

    Ich bereue nichts. Stünde ich wieder am Anfang, würde ich wieder handeln wie ich handelte, auch wenn ich wüßte, daß am Ende ein Scheiterhaufen für meinen Flammentod brennt. Gleichgültig, was Menschen tun, dereinst stehe ich vor dem Richterstuhl des Ewigen, ihm werde ich mich verantworten und ich weiß, er spricht mich frei.

    Schlusswort von Rudolf Hess, das er vor dem Internationalen Militärtribunal 1946 gehalten hat.

    Völker sind geistige Wesenheiten, Leben.

    Ihr Wille darf nicht verwechselt werden mit dem Geflecht der Willkür der Einzelnen, das sofort zugrunde ginge, würde es nicht von einem übergreifenden (transzendenten) Willen des Gemeinwesens getragen, der sich in lebenserhaltendem Handeln ausdrückt, das nicht das Handeln von subjektiven Geistern (menschlichen Individuen) ist.

    Das Leben der Völker ist mit Demokratie im Sinne von Stimmenzählerei unvereinbar.

    Horst Mahler: Zur heilsgeschichtlichen Lage des Deutschen Reiches

    Eines Tages werden Millionen von Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen. Sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern. Und sie werden sie erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Leib unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren.

    Der ehemalige Staatschef Algeriens, Houari Boumediennes, in einer Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahre 1974

    Wenn man die Kontrolle über die Nahrungsmittel hat, hat man die Kontrolle über das Volk.
    Hat man die Kontrolle über das Erdöl, so hat man die Kontrolle über die Nationen.
    Wenn man die Kontrolle über das Geld hat, kontrolliert man die Welt.

    Der aus Deutschland stammende Jude Henry Kissinger, sehr einflussreicher Politiker der VSA

    In Zeiten, da Täuschung und Lüge allgegenwärtig sind, ist das Aussprechen der
    Wahrheit ein revolutionärer Akt

    George Orwell

    Das, was Kamuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen.

    Vural Öger, brd-Türke, Unternehmer und SPD-Abgeordneter im EU-Parlament, in der türkischen Zeitung ‘Hürriyet’

    Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem Kindergarten zu arbeiten. … Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von 5 Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. … Es ist mir mehrmals passiert, daß einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln.

    Daniel Cohn-Bendit (Jude), heute Präsident der deutschen Grünen-Fraktion im Europaparlament

    Besten Dank an NPD Göttingen für diese Sammlung.

    Kategorien:Gesellschaft, Politik

    Erkenntnisse der Zwillingsforschung

    November 3, 2009 dsnation 1 Kommentar

    INTELLIGENZ:
    „Ob der menschliche Intellekt angeboren ist oder durch äußere Einflüsse bestimmt wird, war lange eine der kontroversesten Fragen der Forschung. Inzwischen gilt es als gesichert, dass in modernen industrialisierten Gesellschaften etwa 75 Prozent der Intelligenz durch genetische Faktoren bestimmt werden. Dass ein Charakterzug stark erblich bedingt ist, bedeutet allerdings nicht, dass die Umwelt keine Rolle mehr spielt. Sogar bei einer sehr stark von den Genen bestimmten Eigenschaft wie der Körpergröße können äußere Umstände wie gute oder schlechte Ernährung einen erheblichen Unterschied ausmachen … Ein interessantes Ergebnis der Zwillingsforschung ist, dass der erbliche einfluss auf die Intelligenz im Laufe des Lebens zunimmt: In der frühen Kindheit spielt die genetische Ausstattung noch keine sehr große Rolle für die Intelligenz. Wenn das Kind aber zum Jugendlichen und zum Erwachsenen heranwächst, wirken sich die Gene nach und nach immer stärker aus.“

    Es ist also durchaus von Interesse, welche Vorfahren wir haben und wo und wie wir aufwachsen. Das kann einige Überlegungen nach sich ziehen.

    RISIKOFREUDE:
    „Viele Experten halten diesen Charakterzug für einen der bestimmenden Faktoren des menschlichen Verhaltens. Unter anderem wird auch die Anfälligkeit für Sucht damit in Verbindung gebracht. Risikofreude setzt sich aus mehreren Merkmalen zusammen, die gemeinsam beeinflussen, wie stark der Charakterzug bei einem Menschen ausgeprägt ist. Dazu gehört die Faszination für Neues, für Nervenkitzel und Abenteuer ebenso wie die Empfänglichkeit für Langeweile und Enthemmung.“
    Gut möglich ist ein ähnlicher Effekt wie bei der Intelligenz: „Je älter die Menschen, desto größer der genetische Effekt auf die Risikofreude“.

    Risikofreude kann auch mit Mut und Kampfgeist zusammenhängen. Das würde bedeuten, dass die Grundlagen dafür besonders im frühen Alter durch Erziehung gelegt werden können.

    RELIGIOSITÄT:
    Studien mit erwachsenen Teilnehmern haben zunächst ergeben, dass es sich bei Religiosität um einen Teil der Persönlichkeit handelt, den man abgetrennt von den klassischen Persönlichkeitsmerkmalen wie etwa Risikofreude betrachten muss.“
    Der Einfluss der Gene auf die Religiosität „bewegt sich im gleichen Bereich wie bei klassischen Charakterzügen … Die Konfession hängt fast vollständig vom familiären Umfeld und der Sozialisation ab.“
    Allerdings: „Wer genetisch sehr religiös veranlagt ist, entscheidet sich bei freier Wahl wahrscheinlich für eine strenggläubige Konfession“.

    Grundsätzlich ist bei jedem Menschen Religiosität genetisch veranlagt und somit ein Bedürfnis. Das zu ignorieren bedeutet, einen Teil des menschlichen Wesens zu unterdrücken.

    AGGRESSIVITÄT:
    „Man muss nur in die Zeitung schauen, um zu erkennen, dass Aggressivität einer der grundlegenden Charakterzüge des Menschen ist. Weil Psychologen das aber ungern laut sagen, haben sie das gegenteilige Merkmal untersucht: Gutmütigkeit. Und sie stellten fest: 41 Prozent der unterschiedlichen Ausprägungen von Gutmütigkeit sind genetisch bedingt.“

    Offenbar scheut sich die Gesellschaft, den Realitäten ins Auge zu sehen. Dabei kommt es nur darauf an, die menschliche Aggressivität zu kanalisieren und zu nutzen, nicht aber darauf, sie wegzudiskutieren.

    HUMOR:
    „Humor zu haben ist ein wichtiges psychologisches Merkmal. Humor ist aber äußerst schwierig zu messen – schon allein deshalb, weil wir uns nicht einig sind, was wir lustig finden und was nicht. Die bisherigen Studien zur Erblichkeit haben auch deshalb sehr widersprüchliche Ergebnisse erbracht. Dieser Charakterzug muss noch besser erforscht werden.“

    Humor ist mehr als andere Charakterzüge kulturell bedingt. Er ist eine Frage der Vereinbarungen und Grenzen. Wenn diese fehlen, fehlen ihm seine Tabuzonen, die er angreifen will.

    (Zitate aus „Die Biologie der Seele“, ZEIT WISSEN 06 2009)

    Komplexe

    November 3, 2009 dsnation Kommentieren

    Das Gehirn eines Fötus „gebiert pro Minute 250 000 neue Nervenzellen. Und pro Sekunde knüpft es 1,8 Millionen neue Verbindungen zwischen diesen Neuronen. Ein erwachsenes Hirn besteht schließlich aus etwa 100 Milliarden Neuronen, jedes einzelne kommuniziert im Schnitt mit 10 000 anderen, und die Signalmuster ändern sich im Takt von Millisekunden. Die menschliche Psyche wohnt im wohl komplexesten Gebilde des Universums“.

    (Ulrich Bahnsen)

    Es besteht die Möglichkeit, diese 100 Milliarden Neuronen von Zeit zu Zeit zu benutzen. Von unseren Politikern kann man das allerdings nach Stand der Dinge nicht mehr verlangen.

    Der Deutsche

    November 3, 2009 dsnation Kommentieren

    Es sagte ein nicht ganz unbedeutender Mann einmal:

    „Der Deutsche, in sich selbst zerfallen, uneinig im Geist, zersplittert in seinem Willen und damit ohnmächtig in der Tat, wird kraftlos in der Behauptung des eigenen Lebens. Er träumt vom Recht in den Sternen und verliert den Boden auf der Erde … Am Ende blieb den deutschen Menschen dann immer nur der Weg nach innen offen. Als Volk der Sänger, Dichter und Denker träumte es dann von einer Welt, in der die anderen lebten, und erst, wenn die Not und das Elend es unmenschlich schlugen, erwuchs vielleicht aus der Kunst die Sehnsucht nach einer neuen Erhebung, nach einem Reich und damit nach neuem Leben.“